Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

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Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

Beitrag  Marc D. am Sa 05 März 2011, 21:01

Hallo,

da ja im Moment die Zeit des Umtopfens ist bzw. kurz bevorsteht, wollte ich mal fragen, wie viel von den alten Wurzeln man beim Wurzelschnitt bei Wacholdern entfernen kann. Die Plastiktöpfen meiner Juniperi (1x j. chinesis blauuw und 1x j. squamata) sind völlig durchwurzelt. Zu gegebener Zeit würde ich diese gerne in flachere Töpfe umsetzen aber dafür müsste eine ganze Menge Wurzelmasse weichen, etwa mindestens 1/3 bis 1/2.
Ist das machbar oder muss ich dann mit eingeschränktem Wachstum(oder noch schlimmer) in diesem Jahr rechnen?

VG,

Marc

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Re: Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

Beitrag  uvex am So 06 März 2011, 00:10

Jedes Umtopfen mit Wurzelschnitt schwächt die Pflanzen. Also sollte man nur umtopfen, wenn es wirklich notwendig ist und dann auch nur vorsichtig Wurzeln schneiden. Wenn der Ballen beim ersten Rückschnitt noch nicht in die optimale Schale passt, dann lieber erst beim nächsten Umtopfen so flach schneiden. Gerade bei Baumschulware oder auch Yamadori sollte man sehr vorsichtig sein.
Am allerwichtigsten ist zunächst mal zu wissen, dass immergrüne Nadelgehölze im späten Frühling (April bis Anfang Mai) optimalerweise getopft werden sollten. Substrat sehr durchlässig und bei Wacholder mit Kalk, am besten mit ca. 1/3 Kiryu. Bei der Entscheidung, wieviel der Faserwurzeln entfernt werden können, sollte man lieber anders fragen: Wieviele Wurzeln müssen dran bleiben? Da würde ein Foto der Pflanze und des Topfballens (ohne Topf) gute Hilfe leisten. Wäre das möglich? Je größer die Krone, umsomehr Wurzeln braucht der Baum...

VG!
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Re: Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

Beitrag  Marc D. am So 06 März 2011, 19:39

Hallo uvex,

vielen Dank für Deine schnelle Antwort. Yamadori oder besonders wertvolle Baumschulware wirst Du bei mir vergeblich suchen. Es handelt sich einfach um zwei Pflanzen aus dem Gartecenter.
Ich hatte vor, die Pflanzen in etwas flachere, aber dafür im Durchmesser größere Palstiktöpfe zu setzen. Als Substrat verwende ich momentan eine Mischung aus Basaltkies , Seramis und Torferde. Ich denke mit Kalk dürfte ich keine Probleme haben, da das Wasser hier in Jena sehr kalkhaltig ist. Anbei nochmal zwei Fotos des j. squamata, der j. chinesis dürfte so ähnlich aussehen.





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Re: Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

Beitrag  uvex am So 06 März 2011, 21:13

nach den Fotos zu urteilen, ist es kein Problem, die untere Hälfte de4s Ballens komplett abzuschneiden. Suche dabei aber auch von oben nach unten den Wurzelansatz. Viell. wirste ja fündig und kannst auch die oberen Wurzeln einkürzen, um den tiefer liegenden Wurzelansatz weiter nach oben zu bringen.
Kalkwasser ist für Deine Wacholder optimales Giesswasser!

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Re: Frage zum Umtopfen: wie viel von den alten Wurzeln kann man bei Wacholdern abschneiden?

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