Daily Alps

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Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mo 20 Feb 2012, 22:43

Hallo,
da die Anzahl meiner Stauden schneller zunimmt als meine Bonsai und auch mein Alpinum
langsam die geplanten Formen annimmt, will ich Euch hier täglich eine Art vorstellen.
Wo angebracht werde ich Empfehlungen zur Kultur als Beisteller geben, wobei ich nur einen Bruchteil der Arten selbst in der Form kultiviert habe.

20.01.2012

Der Winterling (Eranthis hyemalis) ist ein Hahnenfussgewächs ursprünglich im Mittelmeerraum
bis Ungarn beheimatet, aber inzwischen nicht nur in unseren Gärten beheimatet.

Anfang Februar sind Winterline oft die ersten Frühblüher.
Oft beginnt die Blüte schon unterm Schnee.

Er liebt humusreichen feuchten und nicht zu sauren Boden.
Der Boden sollte festgewachsen sein und der Boden im Umfeld sollten wenig
Erdbewegungen erfolgen.
Wo er sich wohlfühlt bildet er große dauerhafte Bestände.
Nach der Blüte  bietet das Blattwerk wenig Dekoration. Ich habe meine Bestände mit
Japanischen Anemonen überpflanzt, die gleichzeitig im Sommer Schatten spenden und
das zu starke Austrocken  des Bodens verhindern.
Der Winterlinge sind durch den Gehalt an herzwirksamen Glykosiden sehr giftig.

Als Beisteller können sie dauerhaft nur in größeren Gruppen in nicht zu kleinen Schalen überdauern.
Da Sämlinge Jahre bis zur Blüte brauchen , empfiehlt es sich Gruppen kräftiger blühender Pflanzen großzügig mit Erde auszustechen und einzupflanzen.
Substrat: Komposterde (evtl. auch mit mit Akadama).



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 21 Feb 2012, 19:09

21.01.2012

Das heimische Leberblümchen (Hepatica nobilis) ist ein Hahnenfussgewächs und
auf der gesamten europäischen Nordhalbkugel verbreitet.
Trotzdem ist es in der Natur eher selten und unter Schutz.
Standort: Laubwälder humusreiche kalkhaltige Böden (Kalkzeiger).
Zusammen mit Winterlingen und  Schneeglöckchen gehören sie zu den ersten Frühblüher.
Noch früher blüht die zweite europäische Art , das Siebenbürger Leberblümchen  (Hepatica transsylvanica) welches insgesamt blühfreudiger und farbintensiver ist.

Obwohl Leberblümchen von Sammlern (v.a. Japanische Leberblümchen) in Töpfen kultiviert
werden, sind sie als Besteller a.G. der nur 2-3 Tage anhaltenden Blüte wenig interessant.
Zudem lässt die Blühwilligkeit in der Schale deutlich nach.
Wenn, dann sollten im Handel angebotene Zierformen mit kleineren farbintensiveren
dekorativen Blättern oder Hybriden des Siebenbürger Leberblümchens genutzt werden.
Substrat: Lauberde/Akadama/Kalksplit.



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Re: Daily Alps

Beitrag  herbertoy am Mi 22 Feb 2012, 13:21

Hallo Thomas,

Deinen neuen Thread finde ich schön und nützlich. Vielen Dank und noch hoffentlich viele Beistellerportraits!

Interessieren würde mich bei den Angaben zu den einzelnen Arten noch, ob eine Weiterkultur auch in Beistellschalen möglich ist oder ob sie grundsätzlich im Freiland zu halten sind und nur kurzzeitig in die Schale sollen.

Grüße,
herbert
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Re: Daily Alps

Beitrag  ulrich am Mi 22 Feb 2012, 15:26

auch wenn ich z.Zt. keine mehr besitze, hatte ich doch einmal Leberblümchen in der Schale stehen. Die Bilder, von mir vor vielen Jahren in das Bonsai-Art Forum eingestellt, habe ich heute herausgezogen. Wen es interessiert, in der Fachzeitschrift " Bonsai-Art " Nr.47 steht ein schöner Artikel zu Japanischen Hepatica. Inzwischen dürften sich dort wie bei Bonsai ganze Interessengemeinschaften dazu gebildet haben. Manche Pflänzchen haben ihren Preis und der kann schon mal weit oberhalb der 500 € Marke liegen. Viele werden sagen -verrückt sowas, doch bei Bonsai gibt es das auch - je kleiner um so interessanter -











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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 22 Feb 2012, 18:47

Bei Ulrich seinem blauen Exemplar dürfte es sich um das Siebenbürger Leberblümchen handeln, deren Blau intensiver in Richtung Himmelblau geht.

Hier ein Anbieter von Jap. LB: https://shop.alpine-peters.de/hepatica.html


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 22 Feb 2012, 18:52

22.01.2012

Das Vorfrühlingsalpenveilchen (Cyclamen coum) , ist beheimatet in den Gebirgen
von Bulgarien bis zum Kaukasus.
Während das heimische Alpenveilchen und die Mittelmeerarten Herbstblüher sind,
öffnet dieser Vertreter zusammen mit dem Schneeglöckchen seine Blüten.

In milden Wintern wie in diesem Jahr kann die Blüte schon im Januar erfolgen.
In diesem Jahr (2. Foto) hatte mein Exemplar schon im Januar Blüten angesetzt und der anschließende harte Frost ohne Schnee hat ihnen offensichtlich trotz Reisigschutz zugesetzt.
Im Garten gedeihen sie da, wo auch Schneeglöckchen und Leberblümchen sich wohl fühlen.
Der Boden sollte humusreich und basisch/kalkhaltig sein, der Standort geschützt zwischen
größeren Steinen oder an Mauern in lichtem Schatten.

Die Topfkultur geht problemlos, sodass de Art  auch als Beisteller keine Probleme machen dürften, sofern das Gefäß nicht zu klein bemessen ist.
Substrat: Lauberde/Akadama/Kalksplit
Die Knolle sollte nur zu 1/3 in der Erde stehen. Das Substrat sollte nie austrocknen, wobei Staunässe schnell zum Verfaulen der Wurzeln oder gar der ganzen Knolle führt.
De Pflanzen können über einige Zeit in der Schale bleiben und auch da eingemulcht und mit Reisig abgedeckt überwintern.




Aktuell ein Bild von heute:



Zuletzt von Thomas am Do 15 Aug 2013, 19:58 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 23 Feb 2012, 01:09

23.01.2012
Da die Frühblüher aktuell noch bischen brauchen zwischendurch paar immergrüne Arten.

Der Milzfarn oder Schriftfarn (Asplenium ceterach, syn. Ceterach officinarum) ,
ein Vertreter der Streifefarne, ist insbesondere in den südlichen Kalkgebirgen des Balkans heimisch.
In Deutschland ist er fast ausgestorben und geschützt.
Er gehört zu den sog. Auferstehungspflanzen, die sich bei Trockenheit einrollen und sobald es
feucht wird wieder aufrollen und ergrünen .
Er ist einer der wenigen Farne die auch an rel. trockenen Standorten in sonniger Lage gedeihen.
Er ist vollig frosthart und gegenüber der meisten heimschen Farnen zieht er auch im Winter nicht
ein und bleibt, sofern es feucht ist, grün.

All diese Eigenschaften machen ihn auch als Beisteler sehr interessant.
Er kann über Jahre im gleichen Gefäß  und gleichem Substrat bleiben und kommt auch in kleinen
Gefäßen mit wenig  Substrat gut zurecht.
Je größer das Gefäß und je humusreicher das Substrat, zu umso größeren Horsten wächst der Milzfarn heran.
Das Substrat sollte durchlässig und basisch sein ( Akadama/Lava/Kalksplitt).
Er kann auch direkt mit Keto auf Kalksteine gepflanzt werden.




Der Milzfarn am Naturstandort auf Kalkfelsen (Pazin-Schlucht/Istrien)



Bezugsquelle: Gerd Stopp, Alpine Pflanzen, Orchideen, Shakespearestraße 10, 09127 Chemnitz, Tel. 03 71 / 77 25 92


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Fr 24 Feb 2012, 18:33

24.01.2012

Schafsteppiche (Raoulia) , bedecken in weiten Matten die Gebirge Neuseelands.
Auch im Steingarten füllen sie schnell große Flächen und jede Spalte mit dichten Polstern wo Unkraut dann keine Chance mehr hat.
Die meisten Arten haben eher eine unscheinbare Blüte.
Sie sind rel. anspruchslos und gedeihen auf allen normalen durchlässigen Gartenböden.
Fast alle Arten sind immergrün, Winterschutz durch Reisigabdeckung ist angebracht.

Als Beisteller sind Raoulien bestens geeignet, da sie ganzjährig eine gute Figur machen.
Sie können über Jahre in der gleichen Schale bleiben. In der Schale empfiehlt sich eine frostfreie Überwinterung.
Substrat: Akadama/Keto



Raoulia spec.


Raoulia glabra


Raoulia glabra Blüten


Bezugsquelle: Arktisch Alpiner Garten Chemnitz
http://www.arktisch-alpiner-garten.de/


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 25 Feb 2012, 03:38

25.01.2012

Bleiben wir in Neuseeland.
Argyrotegium , eine Deutsche Bezeichnung gibt es nicht , werden auch mitunter zu den Schafsteppichen gerechnet, wobei die Nomenklatur variiert.
Argyrotegium nitidulum, auch weißer Schafsteppich ist ebenfalls eine mattenbildende Staude mit unscheinbarer Blüte . Bei mir hat sie bisher nicht geblüht.

http://www.polynesien.minks-lang.de/a.pol.deutsch/pol.arten.a/argyrotegium.nitidulum.html

Die Kultur gleich den Schaftsteppichen. Winterschutz ist angebracht








Bezugsquelle: Arktisch Alpiner Garten Chemnitz
http://www.arktisch-alpiner-garten.de/


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Re: Daily Alps

Beitrag  ulrich am Sa 25 Feb 2012, 09:08

den Alpingarten werde ich wohl besuchen müssen, danke für den link Shocked
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 25 Feb 2012, 20:11

26.01.2012

Wieder zurück zu den hemischen aktuell blühenden Arten.

Natürlich gehört hier unbedingt das Schneeglöckchen (Galanthus nivalis), mit her.
Es gibt ca. 15 Arten der Gattung und zig Hybriden und Zierformen, darunter auch Herbst- und Winterblüher

Als Beisteller gehören Schneeglöckchen als Frühjahrskünder in jede Winterausstellung.
Dazu sollten Zwiebeln schon im Herbst ausgegraben, kühl gelagert und ab Weihnachten im Haus vorgetrieben werden.
Es bieten sich hierfür auch Zwerghybriden  wie Galanthus nivalis 'Tiny Tim' an.

Substrat: Akadama/Lauberde.




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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 28 Feb 2012, 21:53

27.01.2012

Krokusse sind bekannt als Frühahrsboten.
Weniger bekannt ist, dass die Gruppe Krokusse von September bis April blühen.
Herbstkrokusse werden inszwischen auch in manchem Gartencenter angeboten, aber meist zur falschen Zeit im Herbst. Die Zweibeln müssen aber schon bis spätestens April gesteckt werden.

Einer der ersten , welcher de Blüten öffnet ist
Crocus sieberii, ursprünkliche Heimat ist der Balkan bis Kreta..
Er ist rel. anspruchslos. Seine volle satte Blütenfarbe erreicht er aber v.a. in kalkkreichem  Humusboden.

Als Beisteller kann man Krokusse sicher in entsprechend Schalen setzen, jedoch sind sie einfach zu auffällig und dominant.
Substrat: Akadama/Lauberde/Kalkplit

Ich hatte natürlich den Ehrgeiz, hier täglich aktuell die Blüte direkt aus dem Garten hier zu posten,
aber es dauert halt doch noch bischen.
Darum muss ich heute und auch wohl in der Forlge Bilder vom Vorjahr bemühen ( 2. Bild) .





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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 28 Feb 2012, 22:12

28.01.2012


Balkan-Krokus oder Kleiner Krokus ( Crocus chrysanthus ), Heimat ist der Balkan und Türkei.
Im Gegensatz zu vielen Arten kommt er auch mit saurem Boden , z.B. unter Nadelbäumen gut zurecht.
Die Naturform ist Gelb.
Im Handel sind zahlreiche Varietäten und Hybriden von weiß bis creme und auch gefüllte Formen.
Die sind meist wüchsiger, aber eben unnatürlich.
Ich habe in meinem Gartenbereich ausschließlich Naturformen.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 29 Feb 2012, 00:04

29.01.2012

Wildtulpen sind sowohl im Garten als auch in der Natur selten anzutreffen.
Bestände der heimischen Tupe (Tulpa sylvestris) befinden sich u.a. bei Radeburg/Sachsen.
Inzwischen bietet aber auch der Handel Wildformen an .
Diese bestechen durch ihre schlichte Schönheit
Eine der frühesten Blüher ist die Turkestanische Tulpe (Tulipa turkestanica) .
Heimat ist der Tienschan und Pamir in Höhen bis 3000m.
Sie ist absolut winterhart und ausdauernd.
Sobald der Boden auftaut, schiebt sie ihre mehrblütigen Blütenstengel und Blätter aus dem Boden.
Als Besteller werden Tulpen allerdings kaum Bedeutung erlangen.



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Re: Daily Alps

Beitrag  De.Da. am Mi 29 Feb 2012, 19:20

Herrlich!
Genial dein Beitrag!
Wie ich Krokusse liebe....!!!! bounce
Und danke für den Link (Arkt.-Alp.Garten in Chemnitz).
Der ist mir völlig neu!
Wie groß ist der?
Sicherlich werde ich dort mal hinfahren.
Beisteller kaufen... Wink
MfG_Daniel
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 01 März 2012, 01:05

Der Garten ist nicht so groß, aber lohnenswert.
Da sind zwei Spezis, die gehen mit nem klpprigen Transporter auf Yamadoritour (würden wir sagen)
in Spanien, Griechenland, der Türkei...
Die kartieren und sammeln und finanzieren sich aus Spenden, Forschungsgeldern und bischen Verkauf.

01.03.2012

Die Zwergtulpe, Krokustulpe (Tulipa humilis) ist eine der kleinsten Tulpen.
Heimat ist Türkai bis Afghanistan.
Sie ist sehr ausdauernd und vermehrungsfreudig, eignet sich also hervorragend zum Auswildern
Und bildet schon nach 1-2 Jahren ansehnliche Bestände.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 01 März 2012, 01:06

02.03.2012

Die Felsen-Nelke (Tulipa bakeri, auch T. saxatilis o. T. cretica) ist auf Kreta beheimatet und wächst da auf Geröllhalden im Gebirge.
Sie eignet sich also ideal für Steingarten und alpine Pflanzanlagen.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 01 März 2012, 01:08

03.03.2012

Ich handle das Thema Tulpen kplt. Ab, obwohl einge Arten recht spät blühen.

Die Stern-Tulpe (Tulipa tarda) kommt aus Kirkisistan (Tienschangebirge)
Und ist so ein Spätblüher, der erst Ende April, Anfang Mai seine Blüten öffnet.
Auch sie lässt sich sehr gut auswildern.



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Re: Daily Alps

Beitrag  katmantu am Do 01 März 2012, 07:01

Hallo Thomas
gehen die Uhren bei euch anders.
Du bist ja schon beim 3.3.2012
Laughing Laughing Laughing Laughing
bis Samstag
Sven
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 04 März 2012, 02:39

03.04.2012

Hier zwei Spezies, deren Namen ich nicht kenne, auch Spätblüher.
Ich poste die trotzdem, um zu zeigen:
Es müssen nicht immer die doppeltgeflammten mehrfarbig gefüllten Hollandtulpen sein.
Zunehmend kommt man auch im Gartenhandel zu der Erkenntnis und bietet botanische Tulpen an (Hornbach).
Und damit sind die Tulpen durch.





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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mo 05 März 2012, 19:30

05.03.2012

Pünktlich heute hat der erste Märzenbecher (Leucojum vernum) , auch Frühlings-Knotenblume, Märzglöckchen oder Großes Schneeglöckchen  genannt, in meinem Garten seine Blüten geöffnet.
Er braucht sauren dauerfeuchten Humusboden, was im Garten mitunter schwierig  ist.
Gekaufte Exemplare mal schnell in die Blumenrabatte stellen, funktioniert so nicht.
Nur dort, wo ansprechende Bedingungen sind , kommen sie wieder.
Bei mir ist das ein unberührtes Gartenareal, welches in eine feuchte Wiese übergeht, wo fester Lehm anliegt und sich eine Menge Frühblüher wohl fühlen.

Die größten Wildbestände befinden sich in Deutschland im Polenztal (Sächsische Schweiz).
Aktuell sind die dort noch nicht ganz soweit, da tw. noch Eis an den Ufern  ist.













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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 06 März 2012, 19:28

06.03.2012

Die Hundszahnlilie (Erythronium dens-canis) gehört natürlich mit in die Reihe der Frühblüher, auch wenn sie dieses Jahr spät dran ist.
In milden Wintern blüht sie schon Mitte Februar.
Sie ist in allen südlicheren europäischen Gebirgen zu Hause bis in Höhen von 2000m.
Sie braucht einen feuchten Standort in rel. lockerem Boden.
Sie hat eine Zwiebel als Überdauerungsorgan und zieht im Laufe des Jahres vollständg ein.

Die Zwiebeln kann man auch in einer Beistellschale in Akadama anziehen.
Wichtig ist, dass das Substrat niemals austrocknet.
Die zwiebeln sollten nach einer Saison wieder ausgepflanzt werden, denn dauerhaft hält sich der Hundszahn in der Schale nicht.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 07 März 2012, 21:10

03.07.2012

Die Stengellose Schlüsselblume (Primula vulgaris) ist die Urform aller Gartenprimel.
Sie ist in ganz Europa heimisch, aber selten findet man noch die Wildform, sondern
meist nur ausgewilderte Gartenformen. Sie steht darum auch auf der Roten Liste.

Sie gedeiht auf frischen feuchten Wiesen der an Bachläufen.
Sobald der Boden frostfrei ist , schieben sie sich raus und blühen je nachdem zwischen Februar und April.

Dementsprechend sollte sie in Topfkultur in Akadama und Humus stehen.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 11 März 2012, 14:25

03.08.2012

Die Echte Schlüsselblume (Primula veris) ist weiter verbreitet, bekannt auch als Wiesenschlüsselblume oder Himmelschlüssel.
Sie gedeiht auf frischen lehmigen Boden auch im Garten oder auf Wiesen.
Dort wo sie sich einmal angesiedelt hat, bildet sie schnell üppige Bestände.
Die Anzucht aus Samen gelingt ohne Aufwand .

Vorerst dazu ein Link, aktuelle Bilder aus dem Garten später.


http://gaertnerblog.de/blog/2006/schluesselblume-primula-veris/

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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 11 März 2012, 14:28

09.03.2012

Blausterne (Scilla) gehen oft in der Blütenpracht der Frühblüher unter.
Der heimische Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia)  ist einer der kleinsten und zierlichsten Vertreter der Gattung die –man glaubt es kaum-  zu den Spargelgewächsen gehören.

Die Kultur gleicht den meisten Zwiebelgewächsen, sodass man sie rel. unkompliziert auch im Kulturgefäß ziehen kann.



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