Daily Alps

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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 11 März 2012, 14:40

10.03.2012

Der Amethyst-Blausterne (Scilla litardierei ) aus den Gebirgen des Balkan ist einer der schönsten Blausterne.
Der Wuchs ist höher  und kräftiger und die Blüte auffälliger als bei der heimischen Art.
Den habe ich schon als Beisteller gehalten. Das ist unkompliziert, wie bei den meisten Zwiebelgewächsen.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 11 März 2012, 17:44

11.03.2012

Eng verwandt mit den Blausternen und oft fälschlicherweise als solcher bezeichnet ist die Gewöhnliche Sternhyazinthe (Chionodoxa luciliae) , auch Schneestolz  oder Schneeglanz genannt. Heimat ist die Türkei, wo sie in Höhen bis 2000m vorkommt.
Bei uns ist sie inzwischen eingebürgert  und verwildert.
Die Ansprüche entsprechen denen der Scilla-Arten.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 11 März 2012, 18:24

12.03.2012

Wechsel zu einer anderen Familie , den Iris.
Die Blüte der Irisarten beginnt im Februar und endet im Sommer.
Jetzt ist normalerweise die Zeit der Zwiebelirisarten.
Die sind noch nicht soweit dieses Jahr, darum schon mal einen Schritt in den April.
Fast in alle Zwergiris der Barbata-Nana-Züchtungen (Zwergbartiris) ist
Iris attica (syn. Iris pumila) , eine fast zwergige Iris aus den Gebirgen des Balkans eingekreuzt.
Wenn eine Art als Beisteller in Frage kommt, dann sicher diese.
Sie liebt volle Sonne und durchlässiges Substrat, (Blähschiefer/Akadama) und ist absolut winterhart.
Staunässe ist unbedingt zu vermeiden, da die fleischigen Rhizome sonst faulen.




Bezugsquelle: Alpine Pflanzen Stopp Chemnitz


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Re: Daily Alps

Beitrag  De.Da. am Fr 16 März 2012, 11:11

Von der Stengellosen Schlüsselblume (Primula vulgaris) gibt es bei uns hier ganze Wiesen voll die teilweise unter Naturschutz stehen.
Ein herrlicher Anblick.
Genauso wie die berühmten Drebacher Krokuswiesen.
Es ist bald wieder so weit und die "Nackten Jungfern" von Drebach blühen wieder.
Diese Wiesen sind immer einen Ausflug wert.
Hier ein Link zum Blühstand:
http://www.gemeinde-drebach.de
ciao
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Fr 16 März 2012, 17:26

Ja es gibt manche Kleinode in unsrer Gegend.
Danke für den Tipp!


13.03.2012

Wieder eine aktuelle Blüte.
Die ersten blühenden Iris im Jahr sind die Zwiebeliris
Die Gelbe Zwergiris (Iris danfordiae) , auch Danford-Iris oder Winteriris genannt stammt wie fast alle im Handel angebotenen Wildarten aus den Gebirgen der Türkei .
Sie gedeiht in allen  frischen Böden neben Märzenbecher, Krocus usw.




Bezugsquelle: Z.Z. fast jedem Gartencenter erhältlich.


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 17 März 2012, 03:54

14.03.2012

In vielen Gärten in zig Hybriden heimisch ist die Netzblatt Zwergiris (Iris reticulata) , ebenfalls aus der Türkei bzw. dem Balkan  bis Kaukasus.
Die reine Wildform ist himmelblau, es gibt aber auch Varietäten in llatönen.






Bezugsquelle: z.Z. fast jedem Gartencenter erhältlich.


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 17 März 2012, 03:55

15.03.2012

Etwa später im Mai blüht die Kaukasische Zwergiris (Iris suaveolens) , eine typische Schwertlilie im Zwergformat, die trockene vollsonnige Standorte liebt. Der Name täuscht ein bischen ünber die Herkunft hinweg, denn eigentlich kommen fast alle hier erhältlichen Hybriden aus Makedonien.
Sofern man die doch recht ausladenden Rhizome dieser Art in einer Beistellerschale unterbringen kann, kann sie problemlos kultiviert werden.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 17 März 2012, 03:57

16.03.2012

Die Appalachen-Zwergiris (Iris cristata) , ist eine der wenigen Iris aus Nordamerika, die in unsere Gärten gefunden hat. Sie liebt feuchte bis sumpfige saure Standorte und bildet dort mit der Zeit  große Teppiche.
In reines Kanuma verpackt hält sie es auch einige Zeit in einer Beistellschale aus, wobei man diese auf  einen Untersetzter mit Wasser stellen sollte.
Aus Iris werden eine Reihe von Tinkturen, aber auch Liköre hergestellt.
Dabei ist Vorsicht geboten, v.a. bei ungenügender Sortenkenntnis. Diese Art ist z.B. giftig und aus anderen Arten gewinnt man z.B. auch Brechmittel.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 17 März 2012, 19:04

17.03.2012

Bei der fast frühsommerlichen Wärme gibt es jetzt genug aktuellen Stoff direkt aus dem Garten.
Steinbreche sind quasi ein unendliches Thema.
Die verschiedenen Gruppen blühen das ganze Jahr hindurch. An Formen geht es von moosartigen Zwergen bis zu mannshohen Stauden (z.B. Darmera peltata).
Die Systematik und Nomenklatur ist schwierig und nicht eindeutig, es gibt zig Natur- und Züchtungshybriden mit z.T. unklarer Herkunft.
Darum sind auch meine Artangaben als eher wage anzusehen.
Zu den kleinen Vorfrühlingssteinbrechen gehört Saxifraga apiculata ('Gregor Mendel')).
Er ist sehr anspruchslos mit Blühgarantie, liebt einen halbschattigen Standort und ist absolut frostfest.
Als Beisteller findet er in jeder kleinen Schale genug Platz in feinem Akadama oder auch normaler Gartenerde.
Er darf jedoch nie austrockenen.





Bezugsquelle: Gartencenter


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 18 März 2012, 18:04

Bevor es mit den Saxifragen weitergeht zwischendurch was anderes, weil`s gerade blüht.

18.03.2012

Das Adonisröschen ist sicher jedem bekannt, weniger sicher das Amur-Adonisröschen (Adonis amurensis) , welches etwa einen Monat früher  als das heimische blüht.
Es ist absolut frosthart und gedeiht in sonniger bis halbschattiger Lage in sauren Böden.
Die Rhizome können in feines  Akadama gesetzt werden und in der Schale im Freien überwintern.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 18 März 2012, 18:06

19.03.2012

Schieben wir gleich noch das heimische Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis) hinterher, welches aber erst später blüht und im Gegensatz  zum Amur-Adonisröschen auf Kalkböden in sonniger Lage gedeiht.
Es ist a.G. der rel. großen Rhizome weniger als Beisteller geeignet. Es ist auch etwas anspruchsvoller, sodass es  in Schalenkultur keine Blühgarantie gibt.



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 20 März 2012, 19:15

20.03.2012

Weiter mit den Frühlingssteinbrechen, wo jetzt die Blütenpracht einsetzt.
Der Gegenblättrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia)) ist in ganz Europa vom hohen Norden bis zum in die Gebirge des Südens mit vielen Unterarten und Varietäten verbreitet.
Eine der schönsten Unterarten ist Saxifraga oppositifolia ssp. Latina aus den Apuanischen Alpen nördlich der Toscana. Sie ist zugleich die gartenwilligste Art.
Sie lieben einen halbschattigen besser absonnigen feuchten Standort auf steinig felsigen Kalkböden.
In Topfkultur gedeiht diese Art meist sogar besser als im Garten.
Man kann sie über mehrere Jahre in der Schale halten.
Als Beisteller empfielt sich die Kultur in einer Mischung aus Lava, Akadama mit etwas Kalksplitt.
Sie sollten immer feucht gehalten werden und schattig stehen.





Bezugsquelle: Walter-Meusel-Stiftung Chemnitz
http://www.arktisch-alpiner-garten.de/

Gerade jetzt werden S. oppositifolia auch im Gartencenter angeboten, leider ohne exakte Artangabe .
Diese hier z.B. unter der Bezeichnung Alpine Raritäten, Saxifraga rot.


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Re: Daily Alps

Beitrag  ulrich am Di 20 März 2012, 20:25

diese Sorte gefällt mir ausgesprochen gut !
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 21 März 2012, 19:37

ulrich schrieb:diese Sorte gefällt mir ausgesprochen gut !
Wie oben gesagt, sie ist nur im Garten sehr heikel, wenn man nicht einen passenden Ort findet.

Gleiches gilt für die folgende.

21.03.2012

Der Großblütige Ostalpensteinbrech (Saxifraga burseriana Major)) kommt aus den alpinen bis subalpinen Lagen und kommt insbesondere mit hochsommerlicher Hitze nur schwer zurecht. Er gedeiht an kühlen absonnigen Lagen idealerweise in Felsspalten im Garten einigermaßen gut.
Auch hier ist oft die Kultur in Töpfen oder Schalen einfacher als ihn im Garten dauerhaft anzusiedeln.
Wie schon die vorangegangen Arten, stehen viele der Frühlingssteinbreche sobald Schnee und Frost weg sind schon mit Blütenknospen bereit.




Bezugsquelle: Walter-Meusel-Stiftung Chemnitz
http://www.arktisch-alpiner-garten.de/


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 22 März 2012, 21:49

22.03.2012
Zwischendurch noch paar andere Sachen.

Die Reifrocknarzisse (Narcissus bulbocodium)) ist eine schöne kleine Wildform.
Wie fast alle Narzissen kommt sie aus dem Mittelmeerraum bzw. Balkan.
Das Besondere, se bringt schon im Herbst ihre Blatter raus und eben jetzt kommt die Blüte.
Aus einer Zwiebel können mehrer Blütenstile kommen, wobei an jedem Blütestil auch mehrere Blüten doldenförmig hängen. Je älter die Zwiebel, desto mehr Blütenstile und Blüten pro Stengel.
Wichtig ist homoser durchlässiger saurer Boden. Im Sommer sollte der Boden austrocknen, damit die Zwiebel ausreifen kann.





Bezugsquelle: Aktuell in manch Gartencenter


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 24 März 2012, 03:10

23.03.2012

Der Gegenblättrige Steinbrech (Saxifraga oppositifolia)) ist , wie beschrieben (siehe 20.03.), nicht unbedingt ein einfacher Gartenkandidat.
Insbesondere aus Tschechien kommen traditionell viele Kultivare und Züchtungen
wie die folgende: Saxfraga x? „Excellent“mit besseren Kultureigenschaften und Blühwilligkeit

Ein Link dazu: http://www.zahrada-cs.com/a/cz/5875-saxifraga-porphyrion-sekce-porophyllum-kabschia-lomikámen/




Bezugsquelle: Allpine Staudengärtnerei, Danilo Geißler, Leisnig(Gorschmitz)
http://www.alpinergarten.de/


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 25 März 2012, 22:34

24.03.2012

Der Ferdinand von Coburg Steinbrech (Saxifraga ferdinand-coburgi) ist nach dem Bulgarischen Königshaus benannt, womit auch die Herkunft klar sein dürfte , nämlich das Rila- und Pirin-Gebirge in Bulgarien.
Wie fast alle Saxifragen ist er absolut winterhart und wenig anspruchsvoll.
Er gedeiht in jeder durchlässigen Gartenerde.
Als Besteller kultiviert man ihn in einer Mischung aus Akadama und feinem Lava.


Bezugsquelle: Allpine Staudengärtnerei, Danilo Geißler, Leisnig(Gorschmitz)
http://www.alpinergarten.de/



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am So 25 März 2012, 23:03

25.03.2012

Der Polstersteinbrech  (Saxifraga cespitosa) kommt aus Skandinavien und hat ganz andere Ansprüche als die Saxifragen der südlichen Hochgebirge.
Er liebt feuchten frischen eher sauren Boden in absonniger Lage.
Insbesondere im Hochsommer ist er vor direkter Sonne zu schützen und ständig feucht zu halten.
Als Besteller kultiviert man ihn in feine Akadama oder normaler Gartenerde.

Bezugsquelle: Gartencenter, Staudengärtnereien

Hier der Findling Saxifraga cespitosa elegantissima



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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mo 26 März 2012, 01:21

26.03.2012

Der Krustensteinbrech (Saxifraga sempervivum) kommt aus den Hochgebirgen des Balkan und mag kalkhaltigen durchlässigen Boden. Er verträgt volle Sonne, gedeiht aber besser in etwas sonniger Lage und ist frosthart.
Er ist a.G. seiner Blütenfarbe in viele Gartenformen eingekreuzt.
Als Besteller macht er auch eine gute Figur. Substrat: Akadam,Lava,Kalksplitt






Bezugsquelle: Walter-Meusel-Stiftung Chemnitz
http://www.arktisch-alpiner-garten.de/


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Di 27 März 2012, 02:39

27.03.2012

Das warme Wetter hat aktuell zu einem wahren Blütenfeuerwerk geführt und viele Arten setzen schon zur Blüte an .
Darum geht es jetzt bischen bunt durch die Familien:
Hungerblümchen, Kuhschellen, Weiden, Mannsschilder usw.

Der früheste blühende Vertreter der Hungerblümchen oder auch Felsenblümchen (Draba) bei mir ist das Immergrüne Felsenblümchen (Draba aizoides).
Felsenblümchen sind Bewohner der Hochgebirge, wo sie Geröllhalden, Felsspalten, offene steinige Platze, aber auch Trockenrasen besiedeln.
Dieses kommt aus den südlichen Alpen und bevorzugen kalkhaltigen durchlässigen Boden.
Der Name sagt es , sie sind rel. anspruchslos, absolut winterhart , vertragen auch volle Sonne und rel. trockenen Standort.
Das macht sie natürlich auch als Beisteller interessant, wo sie über Jahre im gleichen Gefäß
Gehalten werden können.
Substrat: Akadama/Lava





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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Mi 28 März 2012, 01:57

28.03.2012

Der Hohle Lerchensporn (Corydalis cava) ist ein Vertreter der heimschen Flora.
Man findet ihn gerade jetzt bevorzugt in nährstoffreichen Buchenwäldern.
Der Name leitet sich von den Zehen der Haubenlerche ab, denen die Blüten ähneln.
Die Staude treibt jetzt mit Blatt und Blüte aus , zieht dann aber bis zum Sommer wieder völlig ein und überdauert als eine Art Knolle.
Als Vertreter der Erdrauchgewächse ist insbesondere die Knolle reich an Alkaloiden die strukturelle Ähnlichkeiten zu Apomorphin haben (Brechmittel, Potenzmittel, Giftig!)

Als Beisteller eigenet sich Erdrauch wohl nicht, eher der ebenfalls heimische Gelbe Lerchensporn.
Der blüht erst etwas später im Jahr.



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Re: Daily Alps

Beitrag  René am Mi 28 März 2012, 15:05

Hallo,
mal als kleiner Nachtrag:
Herpatica nobilis Pink Forrest (Leberblümchen) in Beistellschale von H.H.
Weil's grade so schon blüht.

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Re: Daily Alps

Beitrag  ulrich am Mi 28 März 2012, 22:58

Taufrisch sieht das aus, gefällt mir gut Very Happy
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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Do 29 März 2012, 05:10

29.03.2012

Der Rotkugel-Steinbrech (Saxifraga lilacina) kommt aus dem Himalaya und wie fast alle Arten, die von da kommen, braucht er kalkarmen Boden. Diese Art hier will nicht in voller Sonne stehen, eher absonnig und braucht Humusboden.
Sie kann also auch in den Vorgarten oder in den Blumenkübel/-trog gepflanzt werden.
Die Art bildet a.G. ihrer Wüchsigkeit die Grundlage vieler Züchtungen.
Das macht sie zu einer idealen Einsteigerpflanze und auch als Beisteller ist die Vitalität und Anspruchslosigkeit von Vorteil.

Als Beisteller geht Akadama mit bischen Torf oder Keto. Sie sollte halbschattig gestellt werden und insbesondere im Hochsommer ist auf Schatten und Feuchtigkeit zu achten. Er kann draußen in der Schale überwintert werden,




Bezugsquelle: als  "Master Staude" in diversen Gartencentern u.a. Chemnitz Zschopauer Str.


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Re: Daily Alps

Beitrag  Thomas am Sa 31 März 2012, 04:55

30.03.2012

Der Kabschia-Steinbrech (Saxifraga x bertolonii 'Antonio') ist einer Züchtung aus S. sempervivum und bevorzugt Ost – oder Westlage, also nicht volle Sonne.
Er gedeiht auf kalkigen Geröllboden, ist sehr blühwillig und absolut winterhart.
Als Beisteller kann er auch draußen überwintert werden, sollte aber halbschattig gestellt werden und insbesondere im Hochsommer ist auf Schatten und Feuchtigkeit zu achten.
Substrat: Akadama,Lava mit etwas Kalksplitt





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